Stefan Giesecke

Stefan Giesecke:

„Der Generationenwechsel in der Altersvorsorge kommt!“

Stefan Giesecke, Vorstand der Vertriebsmanagementgesellschaft fpb AG, die in Deutschland für den britischen Versicherers Friends Provident International (FPI) tätig ist, geht in 2012 von einem grundlegenden Wandel bei den Vorsorgemodellen aus. Der Grund: „Die bisher mehrheitlich genutzten konventionellen Lebensversicherungen werden den Herausforderungen der Kapitalmärkte und den gesetzlichen Anforderungen, wie der europäischen Richtlinie Solvency II, nicht mehr voll gerecht“, sagt Stefan Giesecke.

Im Kern geht es um die Frage, welche Garantien sich die Lebensversicherer in diesem speziellen Geschäftsfeld noch leisten können. Klassische Produkte sind angesichts von Niedrigszinsphase, abschmelzenden Kapitalreserven und einer historisch niedriger Garantieverzinsung von 1,75 Prozent seit dem 1. Januar 2012 stark unter Druck geraten. Mit dem abgesenkten Rechnungszins entfällt für die „Klassiker“ ein entscheidendes Verkaufsargument: Bei Inflationsraten von über zwei Prozent ist die Garantieleistung nicht mehr viel wert. Die garantierten Beitragsrenditen sinken laut aktueller Assekurata-Studie zur Überschussbeteiligung 2012 für einen Mustervertrag mit 25 Jahren Laufzeit auf knapp unter 1 Prozent. Bei Laufzeiten unter 12 Jahren soll die Beitragsrendite sogar negativ sein. 

Stefan Giesecke: „Machen Sie den Systemcheck!“

Angesichts dieser nüchternen Ergebnisse der klassischen Tarifwelt empfiehlt Stefan Giesecke jedem Makler, einen sogenannten Systemcheck in der Altersvorsorge zu machen. Hierzu hat Friends Provident International einen Sechs-Punkte-Katalog entwickelt. Darin werden die Produkte in Bezug auf Renditechancen, Sicherheit, Einflussnahme des Kunden auf Investmententscheidungen, flexible Beitragszahlungen, Zugriff auf das Vermögen sowie Rentenoptionen überprüft. Nach Einschätzung von Stefan Giesecke werden fondsgebundene Altersvorsorgeprodukte wegen ihrer größeren Flexibilität und Transparenz für Kunden im Vergleich zu Deckungsstockpolicen in Zukunft noch interessanter werden.

„Mit dem „Systemcheck Vorsorge“ richten wir uns an jene Vermittler, die ihren Geschäftsschwerpunkt bisher bei konventionellen Versicherungen sahen und nun nach Alternativen suchen“, meint Stefan Giesecke. Ihnen will FPI mit dem „Systemcheck Vorsorge“ den Zugang zu einer Produktgeneration ebnen, die dem Versicherten mehr Handlungsspielraum in Bezug auf Investmententscheidungen, Verfügbarkeit und Flexibilität bietet.